Tag Archives: Korbblütler

Es hat schöne, zarte, silber-graue Ästchen und kleine grau-grüne Blättchen. Es ist auch im Winter noch sehr hübsch und riecht wunderbar sowie sehr appetitanregend nach Curry. Ich habe jedoch leider noch keine gute Verwendung dafür in der Küche gefunden- ich experimentiere noch.
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Estragon
Es gibt einjährigen und mehrjährigen Estragon. Unterschieden wird auch zwischen russischem, deutschem und französischem Estragon. Das französische soll den feinsten Geschmack haben und wird nur über Ableger vermehrt.
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Hier erntet man den inneren Teil und lässt einige der (sowieso meisten unschönen) äußeren Blätter stehen, so dass der innere Teil noch einmal nachwachsen kann. Nur wenn es ihm zu warm oder trocken wird „schießt“ Salat. Das heißt, er treibt kaum noch Blätter, wächst schnell in die Höhe, kriegt an der Spitze kleine (gelbe) Blüten und sieht plötzlich aus wie so manches „Unkraut“. Wenn das Salatbeet also nach dem Sommerurlaub „Unkrautübersät“ aussieht, könnte das der Salat sein, dem zu heiß/trocken geworden ist- wer weiß, vielleicht kann man dann Salatsamen ernten.
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Auch "Traxacum officinale sativum" genannt. Löwenzahn hast Du ggf. schon in Deinem Garten. Wenn nicht, überleg es Dir, denn manche Menschen mögen es nicht, dass die Samen der Pflanzen annähernd überall Fuß fassen können. Ich kann nur empfehlen Löwenzahn zu probieren, denn die zarten Blätter vor der Blüte sowie die Blütenköpfe selber sind essbar und ein willkommenes Frühlingsgemüse. Diese jungen Blätter der Kulturform enthalten viel Eisen- Bei der Wildform wird es ähnlich sein. Die Blätter während/nach der Blüte sind nicht so lecker, da bitterer. Als Kindern wurde uns gesagt, dass die weiße Milch aus dem Stängel giftig ist, aber ob das stimmt, weiß ich nicht. Ich esse nur das vom Löwenzahn, von dem ich sicher weiß, dass es essbar ist. Im Frühling liebe ich es, die gelben, weit geöffneten Blütenköpfe zu pflücken, zu waschen und in nicht zu süßen Pfannekuchenteig zu tunken. Dann werden sie in der Pfanne in Olivenöl kurz gebacken, etwas gesalzen- wunderbar.
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Er wächst schnell und kann man mehrfach ernten. Bei Pflücksalat erntet man von den noch jungen äußeren Blättern (mehrerer Pflanzen) und es wachsen von innen laufend neue nach.
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Ja, eine Blume, wirklich! Ringelblumen-Blütenblätter sind essbar (schöne Farbtupfer im Salat, auf Suppen oder als Safranersatz z.B. zum Färben von Reis), sie ist auch eine gute Heilpflanze, aber sie hat noch eine andere, hier wichtigere Eigenschaft: Sie schützt andere Pflanzen vor Schädlingen wie Fadenwürmern und wirkt sich gesundend auf den Boden aus. Da sie zudem sehr leicht aus Samen zu ziehen ist, und sich quasi um sich selber kümmert, gehört Sie immer mit zwischen die Gemüsepflanzen und sieht da mit ihren strahlend gelben und orangenen Blüten auch hübsch aus.
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Auch Sönnling oder "Helianthus tuberosus" genannt. Habe ich von einer Kollegin geschenkt bekommen, im tiefsten Winter. Dann nämlich (vom Oktober bis zum Frühjahr) gräbt man die Knollen aus, wenn der Boden grade nicht gefroren ist. Die „Diabetiker Kartoffel“, wie der Sönnling auch wegen seines hohen Inulin (nicht Insulin) Gehaltes genannt wird, ist also ein kalorienarmes, mineralstoff- & vitaminreiches Wintergemüse und die Knollen sind, solange sie im Boden weilen, frosthart! Sie schmeckt nicht so „dicht“ wie Kartoffeln, eher leichter und ähnlich wie Schwarzwurzeln. Die Zubereitung ist der Kartoffel sehr ähnlich, nur sollte man die Knollen auf jeden Fall schälen, da die Schale zum einen nicht so glatt/lecker ist und zum anderen Blähungen hervorrufen kann. Am besten setzt man den Sönnling an einen Ort, an dem er auch verwildern kann und den man im Winter zum Ausgraben gut erreicht, ohne den Winterschlaf anderer Pflanzen zu stören. Jede Knolle, die im Boden bleibt, treibt im Frühjahr neu aus und dadurch kann er recht raumgreifend werden. Er treibt kleine, sonnenblumenähnliche Blüten mit langen leuchtendgelben Blütenblättern.
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