Ich bin unter die Gärtner gegangen

Vor Kurzem sind wir in ein Reihenhäuschen im schönen Kassel gezogen. Nun warten gut 200 Quadratmeter Garten darauf, wachgeküsst zu werden. Viel Arbeit.


Als wir noch auf der Suche nach einem Häuschen für uns und unsere Kinder waren, war immer klar: Ein Garten muss dabei sein. Für die Kinder zum Spielen (denn bleiben wir ehrlich, Corona wird nicht mehr weggehen), für uns zum Entspannen und Gärtnern.

Was als „wilde Wohlfühloase“ in einem Immobilienexposé immer schön klingt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Euphemismus für verdammt viel Arbeit.

Nun sind wir erst im September eingezogen und möglicherweise ist der Herbst in einem Garten auch die arbeitsintensivere Zeit. Und vielleicht tun in unserem Fall auch 10-15 Jahre Wildwuchs ihren Beitrag zu den aktuellen Aufgaben.
Aber momentan bin ich gefühlt jede freie Minute kurz draußen, um irgendetwas zutun.

Planen vs. „einfach machen“

Ursprünglich hatten wir mal überlegt, ganz genau zu planen, wie wir unsere 200 Quadratmeter Freiheit aufteilen wollen:
Wo wird gespielt, wo blühen Blumen, wo wird Gemüse gegärtnert?

Und wir waren bestens vorbereitet und mit Literatur ausgestattet.

Doch dann kam auch hier die Realität: Wohin mit all dem Strauchschnitt und dem Laub und dem Rasenschnitt? Ins Hochbeet!

Jetzt steht das Hochbeet am optimal Platz, bekommt viel Licht. Aber es steht jetzt auch unverrückbar und ist gefüllt und bildet damit den Ausgang für die neue Gartenplanung.

Arbeit gibt es auch in Zukunft genug.
Frage an die Profigärtner: Wann mache ich eigentlich was? Schreibt’s mir bitte in die Kommentare!

Bild: Annie Spratt

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